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Liebe Freundinnen und Freunde der GRÜNEN in Bubenreuth, liebe Kommunalpolitik-Interessierte, liebe Umwelt- und Klimaschutzbewegte!
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Frohe Weihnachten euch allen und einen guten Start ins neue Jahr!
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Wir wünschen euch viel Erfolg für 2026.
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Jetzt online: https://gruenblog.com/ Das digitale grüne Mitgliedermagazin liefert Hintergrundinfos, stellt Arbeitsbeispiele der grünen Basis vor und gibt Raum für interessante Stimmen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
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Brandmauer? Kein Thema für die Unionsabgeordneten und die europäischen Volksparteien im EU-Parlament. Man ist sich politisch nahe genug, um gemeinsam das Lieferkettengesetz abzuschwächen, die Entwaldungsverordnung zu verschieben, eine härtere Migrationspolitik zu fordern oder eine Arbeitsgruppe zur Kontrolle angeblicher Unregelmäßigkeiten bei der Finanzierung von NGOs mit EU-Mitteln. Einen Namen hat diese Rechts-der-Mitte-Connection auch schon: Venezuela-Mehrheit. (DIE ZEIT)
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Während Deutschlands Innenminister rätseln, wie sich verhindern lässt, dass AfDler in Landesregierungen Zugriff auf Deutschlands Sicherheitsbehörden (also Polizeibehörden und die Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder) bekommen, vollzieht die CSU einen Schritt nach rechts: Zum Abschluss von Ausbildung oder Schule sollen Europa-, Deutschland- und Bayernhymne gesungen werden. Warum das ein Schritt nach rechts ist, zeigt die Bayernhymne:
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Gott mit dir, du Land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland! Über deinen weiten Gauen ruhe Seine Segenshand! Er behüte deine Fluren, schirme deiner Städte Bau und erhalte dir die Farben Seines Himmels, weiß und blau! Gott mit dir, dem Bayernvolke, dass wir, uns'rer Väter wert, fest in Eintracht und in Frieden bauen uns'res Glückes Herd! Dass mit Deutschlands Bruderstämmen einig uns ein jeder schau und den alten Ruhm bewähre unser Banner, weiß und blau!
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Darauf noch einmal: Fröhliche Weihnachten!
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- Bubenreuth: Unsere Kandidat*innen für den Gemeinderat,
- wie die schwarz-rote Koalition Robert Habecks Ideen umsetzt,
- wie der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zu interpretieren ist,
- etwas Gutes für den Artenschutz: die Vereinbarungen von Samarkand,
- und auch diesmal ganz unten: Ticker und Petitionen. Vom nachhaltigen Fisch über Abwasser, Desiderius-Erasmus, Catcalling und Fast Fashion bis zum Sudan.
Wie immer freuen wir uns über eure Anregungen, Rückmeldungen, Kommentare und neue Abonnent*innen! Und natürlich auch, wenn ihr den Newsletter an Freund*innen weiterleitet.
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Übrigens: Hier kannst du den Newsletter abonnieren und die bisher erschienen Ausgaben ansehen.
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Aktuelles & Wir Grüne
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Termine
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- Neujahrspunsch
Dienstag, 6. Januar, 11 Uhr, Eichenplatz
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Bubenreuth / Kommunalpolitik
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Verantwortung für die Zukunft.
Unsere Kandidat*innen für die Gemeinderatswahl
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Unsere Liste für die Gemeinderatswahl steht. In den nächsten Jahren stehen in Bubenreuth herausfordernde Projekte an, darunter das Nahwärmenetz, die Bebauung der Posteläcker und die Erschließung weiterer Gewerbeflächen. Bei diesen Projekten ist langfristig orientiertes Planen gefragt, schließlich ist Bubenreuth „flächensparende Kommune“ und hat sich Klimaneutralität zum Ziel gesetzt. Dafür wollen wir Grüne einen konkreten Plan und ein Zieldatum.
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Für den Gemeinderat kandidieren: Ronald Stoyan, Kerstin Krása, Tobias Lapp, Jens Stöhr, Kilian Dallmer-Zerbe, Brigitte Brunner, Gerhard Heeg, Tina Coïc, Kerstin Bocek, Raphael Schwarz, Christine Laun, Gerhard Seitfudem, Andrea Wermuth, Achim Brunner, Fiona Wermuth und Dieter Lorenz. Kerstin Krása und Gerhard Seitfudem findet ihr auch auf der Liste für die Kreistagswahl.
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Weitere wichtige Aspekte künftiger Gemeinderatsarbeit sind die Einbindung der Bürger*innen in wichtige Entscheidungen, Bedürfnisse der Jugend und junger Familien, die Förderung der Gleichstellung, das Verfügbarmachen leerstehenden Wohnraums sowie attraktive Radwege und Verkehrsanbindungen für alle Altersgruppen.
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Neben Klima und Energie muss bei kommunalen Entscheidungen künftig immer die Biodiversität mitgedacht werden. Bereits 2010 wurde durch einen Bürgerentscheid ein zusätzliches Gewerbegebiet im Regnitzgrund verhindert. Die Nutzung dieser Fläche als Gewerbegebiet lehnen wir Grüne weiterhin ab. Sie muss als ökologisch wertvolle Fläche und Heimat vom Aussterben bedrohter Arten wie dem Kiebitz unbedingt erhalten werden. Hingegen befürworten wir die Nutzung des Hoffelds für die weitere Ansiedlung von Gewerbe.
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Deutschland
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Wie die schwarz-rote Koalition Robert Habecks Ideen umsetzt ...
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Mit dem wunderbaren Titel „Alles nur geklaut?“ haben es die Nürnberger Nachrichten am 10.12.25 auf den Punkt gebracht. Inhaltlich ähnliches finden wir auch in anderen Zeitschriften. Etliche ihrer Ideen hat die aktuelle Regierung nämlich von Robert Habeck übernommen. Wir schließen daraus, dass Merz & Union vor der Regierungsübernahme wirklich nicht wussten, wie man es richtig macht. Oder deren Polemik gegen den angeblich „schlechtesten Wirtschaftsminister aller Zeiten“ war dreist (und schauspielerisch gekonnt) gelogen. Oder beides.
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Worum geht es? Einige Beispiele:
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1. Deutschlandsfonds Robert Habeck schlug im Oktober 24 einen milliardenschweren, schuldenfinanzierten „Deutschlandfonds“ für Investitionen in Klimaschutz, Infrastruktur und die Erneuerung der Wirtschaft vor. Ziel: Wirtschaftswachstum. Die Union (die so etwas damals vehement abgelehnt hat) hat es nun mit der SPD (die ebenfalls einen Fonds wollte) selbst umgesetzt. Aber praktisch ohne Geld für Klimaschutz ...
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Manche von euch sind reich. Ihr wisst es nur nicht
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Der 7. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung ist beschlossen. Ein Ausgangswert für Beurteilungen dazu ist das Nettoäquivalenzeinkommen (nennen wir es NÄE). Wer maximal 60 Prozent des Medianeinkommens zur Verfügung hat, gilt als arm. Ab 200 Prozent gilt man als einkommensreich (nach einer anderen Definition ab 300 Prozent), ersteres sind etwa 8 Prozent der Deutschen. 2020 lag das Medianeinkommen bei 26.855 Euro, das sind 2.238 Euro/Monat.
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Das NÄE berechnet sich aus dem Nettoeinkommen des Haushalts (also Einkommen, Miet- und sonstige Einnahmen), geteilt durch die Summe ....
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Klimakatastrophe und mehr
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Erfolg in Samarkand. Auch Bubenreuth ist betroffen
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Mehr oder weniger unbemerkt fand mit fast 3000 Delegierten aus 185 Staaten vom 24. November bis 5. Dezember 2025 im usbekischen Samarkand die 20. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES CoP 20) statt. Der WWF bezeichnet die Ergebnisse als Meilenstein.
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74 Hai- und Rochenarten, 11 Baum- und Pflanzenarten, 15 Vogelarten sowie 14 Reptilien- und Amphibienarten wurden ...
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Samarkands Fürst Ulug Beg, Astronom und Förderer der Wissenschaften
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+++ Ticker +++ Petitionen +++
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+++ Good News! Die in Zusammenarbeit von WWF, NABU, GEOMAR und anderen Organisationen erstellte Guter-Fisch-Liste ist in diesem Jahr erstmals größer geworden. Sie enthält 14 Fischarten mit ihren jeweils erlaubten Fanggebieten und Fangmethoden.
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+++ 156 Milliardäre gibt es in Deutschland, mit einem Gesamtvermögen von knapp 700 Milliarden Dollar. Nur ein Viertel davon hat es aus eigener Kraft in diesen Kreis geschafft. (Manager Magazin)
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+++ Im ersten Halbjahr 2025 gab es mit geschätzten 131 Milliarden Dollar weltweit gigantische Schäden durch Naturkatastrophen; nach Angaben der Munich Re waren es die zweithöchsten in einer ersten Jahreshälfte seit 1980. Allein die Feuer im Februar in Kalifornien verursachten einen Schaden von 53 Milliarden Dollar, die Gesamtschäden in den USA lagen bei 92 Milliarden. Dass die Schäden in Europa während dieser Zeit relativ gering waren, bezeichnet der Chefklimatologe der Munich Re als „Glück“. (Deutschlandfunk und andere Quellen)
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+++ Die OMAS GEGEN RECHTS haben eine Petition gestartet, mit der weiterhin verhindert werden soll, dass die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung staatliche Förderung erhält.
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+++ Die EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) soll nicht nur ein verstärktes Abwassermonitoring auf Schadstoffe und Krankheitserreger bewirken, sondern endlich auch im Wasserbereich eine einfachere Anwendung des Verursacherprinzips. Bis Ende Juli 27 soll sie in nationales Recht umgewandelt werden. Doch es gibt heftigen Widerstand von Konzernen und natürlich auch der Unionsparteien. Wer will, dass Verursacher zum Beispiel dafür zahlen, dass von ihnen eingeleitete Chemikalien oder Kunststoffe aus dem Abwasser entfernt werden, kann diese Petition unterstützen.
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+++ Wer will, dass Catcalling, also sexuelle Belästigung, als Straftat anerkannt wird, unterschreibt „Schluss mit Catcalling!“.
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+++ Im Sudan tobt ein gnadenloser Krieg. Vor allem geht es dabei um Gold. Vielleicht lässt sich erreichen, dass sich Deutschland verstärkt für ein Ende der Gewalt im Sudan einsetzt.
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Grünmontag/-mittwoch
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... ist das nächste Mal am Dienstag: Am 6. Januar gibt es ab 11 Uhr Glühwein auf dem Eichenplatz. Wenn wir den nächsten Stammtischtermin vereinbart haben, erfahrt ihr ihn auf unserer Homepage.
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Jede*r Interessierte ist herzlich willkommen. Jetzt mitmachen!
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