Über 40 Personen folgten unserem Aufruf und halfen mit, Müll vor allem in den Aussenbereichen zu sammeln. Ruck-zuck war der Pritschenwagen des Bauhofs gefüllt und so blieb auch Zeit zum geselligen Zusammensein bei schönstem Wetter und leckerem Eintopf im H7-Innenhof.
Eine Gruppe Interessierter aus Bubenreuth und Erlangen ließ sicham 21.05.2017 bei bestem Wetter einladen, einen kleinen Spaziergang durch Bubenreuth zu machen.
Start war am Rathaus, dann ging es durch das Wäldchen zur Seuberth-Wiese in den Wald und über die Waldstrasse zurück zum Rathaus. Selbst auf dieser kleinen Strecke gab es entlang des Weges allerlei Essbares und Heilsames zu finden:
Knoblauchsrauke, Giersch, Brennessel, Sauerampfer, Spitzwegerich,…..um nur einige zu nennen. Gesammelt wurde alles, um dann später vor dem Rathaus leckere Kräuterpfannkuchen zu backen, die sich die Teilnehmer schmecken ließen.
Unserem Infostand zum Bürgerentscheid „StUB“ haben sich CSU und SPD angeschlossen. Gemeinsam werben wir dafür, in die Planungsphase einzusteigen.
Grüne Flagge, SPD-Würfel und CSU-Jacke für die StUB
Worum geht es beim Bürgenentscheid am 19.04.2015 ?
– Das Kreistagsbegehren (linke Seite auf dem Wahlzettel) will in den nächsten 3 Jahren konkrete Planungen durchführen. Eine Entscheidung über den tatsächlichen Bau steht danach an.
– Das Bürgerbegehren (rechte Seite) plädiert dafür, das Verfahren jetzt zu stoppen. Das würde jede weitere Planung verhindern.
Wir sehen in der StUB
ein zukunftsfähiges Verkehrsmittel, welches als schienengebundenes Rückgrat den öffentlichen Nahverkehr stützt
den richtigen Einstieg in einen flexiblen, leistungs- und ausbaufähigen ÖPNV
die attraktive Alternative zum motorisierten Individualverkehr
Beim Bürgerentscheid geht es um die Beteiligung des Landkreises ERH an den Planungen. Die Kosten für den Landkreis belaufen sich auf 5.8 Mio EUR, von denen 3 Mio von Herzogenaurach getragen werden. Die restlichen 2.8 Mio EUR sind vom Landkreis/Landratsamt zu stemmen. Sie fallen in 3 Jahren an und sollten im Verhältnis zum Haushalt von ca. 420 Mio EUR in 3 Jahren gewertet werden.
Wie ist das mit dem BRT (Bus Rapid Transportation)?
Vor Jahren wurde der RoBus als Alternative zur StUB vorgeschlagen und auch von den Vorplanern bewertet. Als die vielversprechendere Alternative hat man die StUB weiter verfolgt. Nun wird von den Freien Wählern das BRT-System vorgeschlagen, welches eher noch mehr Fläche verbraucht als ein Schienensystem und mehr als Verbindungssystem zwischen 2 Zentren konzipiert ist.
Das Begehren der FW fordert übrigens nicht die Planung des BRT-Systems, sondern den Nichteintritt in einen Zweckverband (zur gemeinsamen Planung) und damit die Verhinderung weiterer Planungen.
Was bringt die StUB für Bubenreuth, wir haben doch die S-Bahn?
Nichts, wenn man außer Acht läßt, dass
Bubenreuth auch Teil der Metropolregion ist und von der Attraktivität der einzelnen Standorte (z.B. auch in Herzogenaurach) profitiert
jeder einzelne in der Region davon profitiert, wenn weniger Kfz die Erlanger Innenstadt räumlich und bzgl. der Abgase und CO2 Emmissionen belasten
Wie im Jahr davor hatten wir am 06.01.2015 wieder zu Glühwein und Kinderpunsch geladen. Explizit per Flyer hatten wir diesmal auch unsere Nachbarn in Igelsdorf eingeladen, um deren Meinung zu der geplanten Sperrung der Igelsdorfer Straße zu hören.
Tatsächlich besuchten uns einige Igelsdorfer und es entstanden lebhafte Diskussionen.
Befürworter der Sperrung (unser Antrag) kamen keine. Allerdings war durchaus ernüchternd zu hören, dass entweder gar nicht wahrgenommen oder einfach nicht geglaubt wurde, dass die Sperrung nur temporär geplant ist.
Mittlerweile hat sich jedoch der Baiersdorfer Stadtrat gegen die Sperrung ausgesprochen und aus unserem Rathaus wurde erläutert, dass das Landratsamt keine einseitige Sperrung erlauben würde. Von daher gab es in Bubenreuth auch keinen weiteren Gestaltungsspielraum in dieser Sache mehr und so musste der Bubenreuther Gemeinderat den Beschluss am 20.01.2015 wieder zurücknehmen.
Europaweit wurde am 11.10.2014 gegen das Freihandelsabkommen TTIP demonstriert:
„mit 1 Million Unterschriften für die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative stoppen wir TTIP und CETA“.
Wir Bubenreuther Grünen haben in nur zwei Stunden 76 Unterschriften gesammelt und wir sammeln noch weiter.
unser Stand vor dem Edeka
Es entstanden rege Diskussionen und konstruktive Gespräche mit den Bürgern. Die meisten waren spontan zur Unterstützung bereit, einige hatten bereits online teilgenommen.
Unterschriften für die europäische BI
Nach den Gesprächen in den 2 Stunden ist uns klar: Die klare Mehrheit der Menschen will weder TTIP noch CETA.