Bubenreuth schätzt grüne Politik

Unsere konstruktive Arbeit im Bubenreuth hat sich ausgezahlt. Wieder sind wir mit vier Sitzen zweitstärkste Fraktion im Bubenreuther Gemeinderat, hinter der CSU (sieben Sitze) und vor SPD und Freien Wählern (drei bzw. zwei Sitze). Gewählt wurden Dr. Kerstin Kràsa, Ronald Stoyan, Dr. Tobias Lapp und Jens Stöhr. Wir wünschen uns, dass wir in den kommenden sechs Jahren möglichst viele Punkte unseres Wahlprogramms (und noch mehr!) umsetzen können. Mal schauen, welche der anderen Parteien und Gemeinderatsmitglieder bereit sind für eine für Bürger*innen, Umwelt und Wirtschaft nachhaltige Politik.

Obwohl wir mit vielen neuen, noch nicht so bekannten Kandidat*innen angetreten sind, haben wir es geschafft, unseren Stimmenanteil gegenüber der Gemeinderatswahl 2020 ein wenig zu verbessern. Auffällig: Unsere Wähler*innen und die der SPD gehen lieber ins Wahllokal als die von CSU und FW. Besonders deutlich wird das im Stimmbezirk Bubenreuth-Süd, wo die CSU „nur“ 38,2 Prozent erreicht hat und wir bei 31,8 Prozent liegen. (Wahlergebnis)

Im Kreistag stellen wir Grüne 10 von 60 Sitzen, leider haben wir hier deutlich an Stimmen verloren (von 20,7 auf 16,3 Prozent), hauptsächlich an die Linke. (Wahlergebnis) Wieder einmal bestätigt sich der starke Stadt-Land-Gegensatz innerhalb unseres Landkreises. Während Kommunen wie Bubenreuth oder Möhrendorf eher städtisch geprägt sind (ganz extrem: Buckenhof mit 34,9 Prozent für die Grünen), haben wir bei der Kreistagswahl in Wachenroth nur 7,3 Prozent erzielt. Mit einer rechten Mehrheit (CSU+JU: 23, AfD: 7, FW: 9, FDP: 1 / Grüne: 10, SPD: 8, Linke: 2) ist im Kreistag kaum progressive Politik zu erwarten.