Schlagwort: Gemeinderat

  • TOP Mittagsbetreuung

    Gemeinderat am 29.07.2014

    Durch eine höhere Zahl an Grundschülern für die nächsten 4 Jahre muss ein Mittagsbetreuungsraum im Untergeschoss als Klassenraum genutzt werden. Außerdem haben sich für das Schuljahr 2014/2015 besonders viele Kinder für die Mittagsbetreuung angemeldet; nämlich 170 Kinder.

    Für diese Kinder werden eigentlich 7 Räume benötigt, in der Schule sind nun aber nur noch 4 Räume – also für 100 Kinder.

    Zunächst wollte man temporär 3 weitere Räume mit Containern errichten, was für 5 Jahre fast 500.000 EUR gekostet hätte. Daraufhin hat die Schulleitung sich doch bereit erklärt, ein Jahr lang zu improvsieren, wenn es dann dafür eine langfristige Lösung in Massivbauweise gibt.

    Der Gemeinderat hat schließlich gegen unsere Grüne Stimmen für einen Schulanbau für ca. 1.000.000 EUR (evtl. 400.000 später als Förderung) gestimmt.

    Waldkindergarten in Uttenreuth
    Wir könnten uns Kinderbetreuung auch wie in einem Waldkindergarten vorstellen.

    Warum haben wir dagegen gestimmt?

    • Trotz Nachfrage gab es keine Übersicht über die gebuchten Zeiten
    • Noch verfügbare Räume im Sportheim und unter der Turnhalle wurden nicht diskutiert
    • Alternative Betreuungsangebote (z.B. Betreuung im Wald, Sportangebote) könnten gemeinsam entwickelt werden

    Wir haben daher in einem eigenen Antrag (link) dafür geworben, zunächst mehr Daten zu sammeln und andere Optionen noch genauer zu untersuchen.

    Leider war es der Mehrheit des Gemeinderats wichtiger, schnell zu handeln.

     

  • TOP Hochwasserschutzmaßnahme Bauabschnitt 2A und 2B

    Gemeinderat am 29.07.2014

    Diplomgeologe Herr Gloser erläuterte die Planung  der HW-Schutzmaßnahme von den Rothweihern bis zur Regnitz. Es ging im Grunde um Querschnittserweiterungen und Grundstückskäufe zwischen Scherleshoferstr. und Regnitz. Die Streckenführung wurde dabei nicht geändert.

    Auf meine Nachfrage, wie denn auf einmal HW-Schutz ohne das Baugebiet ‚Rothweiher‘ möglich sein könne, antwortete mir Herr Gloser, dass für den HW-Schutz selbstverständlich KEIN Baugebiet nötig sei.

    Der sofortige Einwurf seitens der CSU, die Kosten wären dann aber für die Gemeinde durch Umlegungsverfahren deutlich geringer ausgefallen, verneinte die Verwaltung prompt.

    Es fragt sich also, wie die These ‚Hochwasserschutz geht nur mit Neubaugebiet‘ während des Wahlkampfes so hartnäckig aufrecht erhalten werden konnte. Sie entbehrt jeglicher Grundlage!

  • Wir sind drin

    2014-05-06_konstituierendAm 06.05. fand unsere erste, die konstituierende Gemeinderatssitzung statt.

    Nach einer ökumenischen Andacht mit nachdenklich stimmenden Worten von den Geistlichen wurden Bürgermeister und neue Gemeinderäte vereidigt. Als stellv. Bürgermeister wurde Johannes Karl gewählt.

    Norbert Stumpf führte schon fast routiniert durch die Sitzung und hat gezeigt, dass er bereit ist neue Wege zu gehen, als er erstmalig die Verwaltungs- und Bauhofangestellten eingeladen hatte und sie bat sich vorzustellen. Ein gelungener Einstieg.

    Der einzige Beschluss des Abends war die vorläufige Weitergeltung der bisherigen Geschäftsordnung aus dem Jahr 2008. Tatsächlich hatte ich bereits vor der Stichwahl Kontakt zu den anderen Fraktionen aufgenommen und Änderungen der Geschäftsordnung vorgeschlagen. Die Änderungen haben vor allem eine stärkere Transparenz der Gemeinderatsarbeit und mehr Bürgernähe zum Ziel und fanden erstes Interesse bei BM und GR-Kollegen. Aktuell werden diese Änderungsvorschläge in den Fraktionen noch beraten.

  • Empfehlung für die Stichwahl

    Wir werden immer wieder gefragt, ob wir einen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl unterstützen. Im Ortsverband haben wir uns klar dagegen entschieden. Von uns gibt es also keine Empfehlung. Wir werden mit beiden Kandidaten zusammen im Gemeinderat sitzen und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen. (mehr …)

  • Nach der Wahl und vor der ersten Sitzung

    3smileysZu allererst: dass 3 Kandidaten der Grünen Liste dem „ergrünten“ Gemeinderat angehören werden, ist Ihnen, der Wählerin, dem Wähler zu verdanken. Nicht geklebt, aber gelebt: Herzlichen Dank für den erteilten Auftrag!

    Kein ausgebufftes Politikertrio spricht hier, vielmehr schwingt Aufregung und eine Portion Aufbruchstimmung mit. (Dass die Windstärke zunehmen wird, hat sich schon bis in die bavaria-blaue Stimmenumwerbung hineingeweht!) Jetzt heißt es Geschäftsordnungen und andere Spielregeln zu erlernen, um….mit zu spielen.

    Wir hoffen auf  den sportlichen Geist unserer politischen Gegenüber und berichten in Zukunft aus der Perspektive des Gemeinderatsessels.

    Die grüne Besetzung:

    Christian Dirsch
    Bärbel Rhades
    Gabriele Dirsch