Und so sah es am 10. März am Erlanger Rathaus aus.
(wie auch in weiteren ca. 1200 Kommunen in Deutschland)
Und so sah es am 10. März am Erlanger Rathaus aus.
(wie auch in weiteren ca. 1200 Kommunen in Deutschland)
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Kopfkino: ein sonniger Tag kündigt sich an, die Nacht hat eine angenehme Frische hinterlassen, die bald weichen wird. Ein Tag für Neues, Frisches!
Das zeigt schon jetzt zu früher Stunde Wirkung: ein Ruck geht durch‘s Rathaus an der Bubenreuther Birkenallee. Heute ist der Tag Tibets! Der 10. März unterbricht an vielen Entscheiderimmobilien (Rathäuser) Bayerns die morgendliche Routine.
Es gilt die Flagge Tibets zu hissen. Es heißt Solidarität zu bekunden für ein friedliches Volk, dass von China überfallen wurde. Im Jahre 1959 – eben an jenem Märztag- lehnten sich in Lhasa die Tibeter gegen den Übergriff auf.
Da sich Bubenreuth hinsichtlich Vertreibung ein gewisses Expertenwissen angeeignet hat, ist es geradezu zwingend den Fahnenmast – unweit platziert von der Ausstellung „Musik und Integration“ – für die Dauer eines Verwaltungstages für eine Solidaritätsbekundung zu nutzen!
Soweit kann Tibet nicht entfernt sein, dass diese unaufwendige Bekundung gegen Unrecht ausbleibt…
..wie schön sie weht…im neuen Wind…
Schnitt!
Vorstellung aus formalen Gründen abgebrochen.
Keine Wind, keine Flagge. Als das Rathaus auf meinem Weg zum Geldverdienen in Sicht kommt, ist keine Flagge gehisst. Dabei hat sie schon geweht, an dieser Stelle. Das notwendige Spezialtextil existiert im Rathaus und doch wurde der Bitte dreier Bubenreuther Bürger um Beflaggung nicht entsprochen, auf Richtlinien und Flaggenverordnungen verwiesen. Die ausführliche Ablehnung zeigt aber auch: hier wurde Arbeitszeit investiert, um formal abgesichert zu trotzen:
„Nein, nein, diese Flagge hiss‘ ich nicht!“
Stunden später im Entscheidersaal. Dem Meister aller Bürger wird von Caro Betzold eine tibetische Flagge überreicht, respektvoll, eine Wissenslücke vermutend, die eine solch ablehnende Haltung begründen kann.
Der Beschenkte dankt artig und verweist auf den Gemeinderat, der nun die Möglichkeit habe, die Flaggenordnung der Gemeinde zu ändern.
Schade! Chance vertan!
Ich warte schon des längeren auf eine Willensbekundung, die auf Eigenverantwortlichkeit und Zivilcourage schließen lässt, statt dessen bemüht der Verwaltungschef den Verwaltungsweg. Den Gemeinderat anzurufen – und das ist meine Erfahrung – ist die Hoffnung auf sich auftuende Beschränkungen und Weisungen, die sich zum Unterordnen anbieten.
Man bedenke, sie wehte schon einmal!
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Bei einem Besuch im Souterrain des Bubenreuhter Rathauses kann man von einem Schatz erfahren!
Es geht um die Geigenbauer-Geschichte Bubenreuths.
Lebhaft hat Dr. Christian Hoyer uns das Gezeigte erläutert. Durch ihn spricht die Begeisterung an der Sache. Herzblut und Engagement steckt in der Ausstellung, die zusammen mit Juliane Fronja und Susanne Lang entstanden ist.
Wir haben uns begeistern lassen vom Heimatmuseum der besonderen Art, das gegen widrige Umstände – zu klein ist der Platz, die Raumluft schadet den ausgestellten Intrumenten – versucht, die Identität unseres Ortes zu dokumentieren und zu bewahren. Ein weiteres „Handlungsfeld“ der Kommunalpolitik.

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Ausgehend von unserer Initiative (unser Antrag vom 26.10.2014) hat die Verwaltung am 10.02.2015 nun das Baulandentwicklungskonzept für das Gewerbegebiet Hoffeld zur Beschlussfassung vorgestellt. Im Kern beinhaltet das schließlich einstimmig beschlossene Konzept den Erwerb aller notwendigen Flächen durch die Gemeinde und die anschließende Vermarktung ebenfalls durch die Gemeinde.
Hierdurch wird gewährleistet, dass die Entwicklung des Gebietes langfristigen Zielen folgt und dadurch auch Gebäude über mehrere Grundstücke hinweg (z.B. Riegelbebauung als Lärmschutz) leichter realisierbar werden.
Sollten nicht genügend Grundstückseigentümer zum Verkauf bereit sein, wird es kein Gewerbegebiet Hoffeld geben.
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Wie im Jahr davor hatten wir am 06.01.2015 wieder zu Glühwein und Kinderpunsch geladen. Explizit per Flyer hatten wir diesmal auch unsere Nachbarn in Igelsdorf eingeladen, um deren Meinung zu der geplanten Sperrung der Igelsdorfer Straße zu hören.
Tatsächlich besuchten uns einige Igelsdorfer und es entstanden lebhafte Diskussionen.
Befürworter der Sperrung (unser Antrag) kamen keine. Allerdings war durchaus ernüchternd zu hören, dass entweder gar nicht wahrgenommen oder einfach nicht geglaubt wurde, dass die Sperrung nur temporär geplant ist.
Mittlerweile hat sich jedoch der Baiersdorfer Stadtrat gegen die Sperrung ausgesprochen und aus unserem Rathaus wurde erläutert, dass das Landratsamt keine einseitige Sperrung erlauben würde. Von daher gab es in Bubenreuth auch keinen weiteren Gestaltungsspielraum in dieser Sache mehr und so musste der Bubenreuther Gemeinderat den Beschluss am 20.01.2015 wieder zurücknehmen.
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Wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachtsfeiertage und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2015.
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns zu einem kleinen Umtrunk mit Glühwein, Punsch und interessanten Gesprächen besuchen.
Am 06.01.2015 zwischen 14:00 und 16:00 vor dem Sportgelände an der Igelsdorfer Straße.
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Am 11.11.2014 wurden drei Anträge von uns im Gemeinderat behandelt:
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Europaweit wurde am 11.10.2014 gegen das Freihandelsabkommen TTIP demonstriert:
„mit 1 Million Unterschriften für die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative stoppen wir TTIP und CETA“.
Wir Bubenreuther Grünen haben in nur zwei Stunden 76 Unterschriften gesammelt und wir sammeln noch weiter.

Es entstanden rege Diskussionen und konstruktive Gespräche mit den Bürgern. Die meisten waren spontan zur Unterstützung bereit, einige hatten bereits online teilgenommen.

Nach den Gesprächen in den 2 Stunden ist uns klar: Die klare Mehrheit der Menschen will weder TTIP noch CETA.
Weiterhin online unterzeichnen können Sie unter https://www.campact.de/ttip/.
… und hier ein 3 Minuten Video, das TTIP gut zusammenfasst (die 2. Hälfte davon bitte nicht versäumen)
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