Archiv des Autors: Gabriele Dirsch

PV-Freiflächenanlage

PV-Freiflächenanlage nördlich von Bubenreuth

Nördlich der Bauernautobahn entlang der Straße nach Igelsdorf soll auf 8,5 ha eine PV-Freiflächenanlage (PV-FFA) entstehen, mit einer Gesamtleistung von 10 MWp. Mit der Länderöffnungsklausel (März 2017) gilt für PV-FFA, dass sie nicht mehr nur z.B. auf bereits versiegelten Flächen, Konversionsflächen oder Seitenstreifen (110m) längs von Autobahnen und Schienenwegen gebaut werden dürfen, sondern auch auf sog. „Ackerflächen in benachteiligten Gebieten“ – wie hier der Fall – möglich sind.

PV-FreiflächenanlagePV-Anlagen sind ein wichtiger Bestandteil der Energiewende, gehören aber vorrangig auf vorhandene Dächer! Deshalb sollte der weitere Ausbau der PV-Anlagen auf privaten Dächern auch Priorität haben.
Angesichts des Fortschreitens des Klimawandels, zunehmender Hitzerekorde, sinkender Grundwasserspiegel und immer mehr degradierten Böden müssen wir alle Maßnahmen zukünftig ganzheitlich betrachten und dürfen nicht eine zukunftsfähige regenerative Landwirtschaft und regionale Ernährungssicherheit gegen eine Energieversorgung aus Erneuerbaren ausspielen. Es müssen die Auswirkungen von beiden Seiten berücksichtigt werden.

Für landwirtschaftliche Betriebe, die dringend Pachtland suchen, wird es wegen der PV-FFAs immer schwieriger, da sie mit den ungleich höheren Pachtpreisen konkurrieren müssen, die von den PV-FFA-Betreibern bezahlt werden. Neuere Untersuchungen über eine mögliche Doppelnutzung von landwirtschaftlichen Flächen und PV-Anlagen versprechen – mit der richtigen Kultur – für beide Seiten Vorteile (https://agri-pv.org/machbarkeit/modellprojekt/). Damit könnte die Flächenkonkurrenz von landwirtschaftlicher Nutzung und Energieversorgung abgemildert werden. (https://www.klimareporter.de/strom/mit-strom-ackern)
Die Dringlichkeit, notwendige Maßnahmen zeitnah umzusetzen, erfordert ein gemeinsames Suchen nach langfristig tragfähigen Lösungen, die in der Regel auch vorhanden sind.

Bebauungsplan Bruckwiesen II

In dem Artikel in der EN vom 02.07.2020 über den Beschluss zum Bebaungsplan ‚Bruckwiesen II‘ ist richtig festgestellt, dass wir Grünen schon lange die Einrichtung eines P&R-Parkplatzes im Parkhaus kritisieren.
Die Begründung, die sich hinter unserer Ablehnung verbirgt, wurde von Christian Dirsch in dieser Sitzung erläutert und ausführlich und mit fundierten Quellen belegt. Mit der Einrichtung einer P&R-Anlage wird der MIV (= motorisierte Individualverkehr) gefördert, zusätzlich zu der ohnehin stattfindenden Förderung des ÖPNV. Diese Parallelförderung produziert zusätzlichen Autoverkehr und schadet dem Klima wie auch den Ortsbussystemen (nachzulesen bei ‚Straßen für alle‘ von Prof. Monheim, 1990).

Der Vermutung von Herrn Schreiter, ‚die drei anderen Grünen scheinen da anderer Meinung zu sein‘, möchte ich hier allerdings ausdrücklich widersprechen.
Wir sind FÜR den Bau einer Boulderhalle und für den Bau eines Parkhauses gerade für das Gewerbegebiet Hoffeld, damit die Flächen dort den Arbeitsplätzen und der Aufenthaltsqualität zugute kommen. Aber wir sind gegen eine Erweiterung der vorhandenen P&R-Flächen.
Deswegen stimmten wir mit DREI Stimmen FÜR den Bebauungsplan ‚Bruckwiesen II‘ und mit EINER DAGEGEN. Wir werden uns bei der weiteren Planung des Parkhauses auch weiterhin für eine echte Lösung im Sinne des Klimaschutzes einsetzen.

Ansicht Gewerbegebiet Bruckwiesen II von SüdOst

Danke für Ihre Stimmen

Danke klebenLiebe Bubenreuther Bürgerinnen und Bürger,

ich bedanke mich herzlichst für Ihre Stimmen, die Sie mir als Bürgermeisterkandidatin gegeben haben, und dafür, dass Sie mich für den Gemeinderat bestätigt und in den Kreistag gewählt haben.

Ganz besonders danke ich auch denen, die mich vor und nach der Wahl motiviert und unterstützt haben.

Ich werde mich auch weiterhin in den Gremien für mehr Klimaschutz und ein nachhaltiges Bubenreuth einsetzen. Viele Bürger*innen haben mich bereits im Haustürwahlkampf in diesem Tun bestärkt.

 

Antrag Baumschutzsatzung

Kastanie

Kastanie

Unser Antrag zur Einführung einer Baumschutzsatzung (Antrag) wurde in der letzten Sitzung trotz ausgiebiger Diskussionen von allen anderen Fraktionen leider abgelehnt. In den EN (vom 12.12.2019) wurde in keinster Weise auf unsere Hintergründe und die von uns begründete Notwendigkeit einer solchen Satzung eingegangen.

Wir meinen, dass angesichts der auch bei uns mittlerweile spürbaren Klimakrise, dem Baumerhalt ab einem noch zu definierenden Umfang unbedingt Vorrang vor Ersatzpflanzungen zu gewähren ist. Insbesondere Nachverdichtungsmaßnahmen in der Vergangenheit haben zu Fällungen stattlicher Bäume geführt oder werden in Zukunft dazu führen, um Grundstücke maximal nutzen zu können.

Wir sehen auch, dass es manchmal unumgänglich sein kann, einen Baum zu fällen. Dies bleibt begründet möglich, allerdings muss für Ausgleich gesorgt werden.

Wir meinen, dass es höchste Zeit ist, den ökologischen Leistungen eines Baumes (wie Sauerstoffproduktion, Luftfeuchtigkeit, Schatten, Lebensraum, ortsbildprägend,…) endlich auch einen Wert beizumessen, um mehr Achtsamkeit in der Bevölkerung zu erreichen und auch über Erhaltungsmöglichkeiten nachzudenken. Hier würden wir uns auch wünschen, dass die Kommune Anreize (finanziell oder personell) schafft.

Eine aktuelle Studie des BUND (link) hatte alle Befürchtungen aus dem GR widerlegt, was leider nicht zu einer Umstimmung der GR beitragen konnte.

Klimanotstand auch in Bubenreuth

Fridays for Future in Erlangen am 22.02.2019

Fridays for Future in Erlangen am 22.02.2019

Auf der Demo #FridaysForFuture am 22.02. in Erlangen haben ca. 500 Schüler OB Florian Jannik aufgefordert, anläßlich der dramatischen Klimasituation den Klimanotstand auszurufen. Ihre Sorge um den Planeten und ihre Zukunft haben mich sehr berührt. Deswegen habe ich in der Gemeinderatssitzung am 26.02. einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag für Bubenreuth eingebracht. Unterstützt durch viele Schüler aus der Bubenreuther Grundschule, die sogar mutigst das Wort ergriffen haben, gelang es, dass der Antrag angenommen wurde.

Der Gemeinderat in Bubenreuth hat damit beschlossen: Bubenreuth räumt der Dringlichkeit des Klimaschutzes den Stellenwert und die Relevanz ein, die es benötigt, um weitere Maßnahmen zur CO2-Reduktion zeitnah umzusetzen. Alle Aktivitäten in der Kommune werden in Hinblick auf ihre Klimawirkung bewertet und bei ihrer Umsetzung maximaler Klimaschutz angestrebt. Maßnahmen zum Klimaschutz werden mit höchster Priorität bearbeitet.

Vielen Dank an die Schüler und deren Eltern. Ihr wart eine wunderbare Unterstützung. Bitte bleibt aktiv darin, wirksame Maßnahmen vorzuschlagen und einzufordern.

Hochmotiviert ins neue Jahr 2019

Unser Bubenreuther Neujahrsumtrunk auf dem Eichenplatz fand trotz mittelmäßigem Wetter großen Zuspruch und so gehen wir zuversichtlich in das Jahr 2019 und hoffen weiterhin auf breite Unterstützung.
Neujahrsempfang am Eichenplatz

 

 

Claudia Roth beim Neujahrsempanf der Landkreis-Grünen
Beim Neujahrsempfang der Landkreis-Grünen in Herzogenaurach am 12.1.2019 und anläßlich der bevorstehenden Europawahl im Mai hielt Claudia Roth ein flammendes Plädoyer für ein buntes und friedliches Europa. Selbstverständlich wurde auch der Erfolg bei der Landtagswahl in Bayern gefeiert

Kräuterwanderung mit dem Bundestagskandidaten Helmut Wening

Eine Gruppe Interessierter aus Bubenreuth und Erlangen ließ sicham 21.05.2017  bei bestem Wetter einladen, einen kleinen Spaziergang durch Bubenreuth zu machen.
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Start war am Rathaus, dann ging es durch das Wäldchen zur Seuberth-Wiese in den Wald und über die Waldstrasse zurück zum Rathaus. Selbst auf dieser kleinen Strecke gab es entlang des Weges allerlei Essbares und Heilsames zu finden:
Knoblauchsrauke, Giersch, Brennessel, Sauerampfer, Spitzwegerich,…..um nur einige zu nennen. Gesammelt wurde alles, um dann später vor dem Rathaus leckere Kräuterpfannkuchen zu backen, die sich die Teilnehmer schmecken ließen.

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Brauchen wir mehr Gelassenheit?

Bei vielen Neujahrswünschen, die ich in den letzten Tagen gelesen habe, wird für mehr Gelassenheit geworben. Gemeint ist höchstwahrscheinlich, sich über bestimmte Dinge nicht so sehr aufzuregen oder sie gar nicht erst an sich ran zu lassen. Ich persönlich verbinde mit dem Wort ‚Gelassenheit‘ eher ‚Gleichgültigkeit‘ und die erleben wir in unserer Gesellschaft gerade viel zu häufig.

Brauchen wir mehr Gelassenheit, um dem Klimawandel gelassener entgegen zu sehen? Brauchen wir mehr Gelassenheit, um die Berichte in den Medien über Kriege und Flüchtlinge leichter ertragen und besser wegsehen zu können?
Brauchen wir mehr Gelassenheit, um Weiterlesen

RaumTeiler oder Wie will ich zukünftig leben?

RaumTeiler_webWie will ich leben? Als Familie oder als Single oder im Alter, wenn die Kinder ausgezogen sind? Wie kann ich mein Lebens- und Wohnumfeld so weit wie möglich selbst gestalten? Dieser Fragestellung gingen wir bei unserem Montagstreffen am 5.12.2016 in der Mörsbergei nach.

Dazu eingeladen hatten wir 3 Vertreter des Erlanger Wohnprojekts ‚Raumteiler‘. Die Gruppe – bestehend aus Paaren, Einzelpersonen und Kindern im Alter von 5 – 70 Jahren – ist auf der Suche nach neuen Formen gemeinschaftlichen Wohnens in oder um Erlangen. Sie alle verbindet der Wunsch, Weiterlesen