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Parkplätze für den Klimaschutz?

Ab dem 04. Mai 2020 liegt der Bebauungsplan Bruckwiesen II zur Einsicht aus. Bürger haben nun bis zum 12.06. Gelegenheit, zum Bebauungsplan Stellung zu nehmen. Auf der Homepage bubenreuth.de können die Dokumente eingesehen werden.

Park & RideAm 21.04. hat der GR den Auslegungsbeschluss auf Basis des ersten Entwurfs gefasst. Dieser Entwurf enthielt als Begründung für die Parkplätze in einer Park&Ride-Anlage noch den Hinweis, eine Park&Ride-Anlage würde für Pendler einen Anreiz zum Umstieg vom Auto auf die Bahn schaffen, was der Erreichung der Ziele des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung diene.

Auf meinen Protest hin, das Park&Ride-Konzept wäre keine Maßnahme, die im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung erwähnt werde, wurde die Passage geändert. Nun verweist die Begründung (Begründung für Entwurf, S.10) auf die Maßnahme 24 des Energienutzungsplans der Gemeinde (https://www.bubenreuth.de/endbericht-energienutzungsplan). In dieser Maßnahme geht es zwar um das Verknüpfen verschiedener Verkehrsträger, explizit genannt werden jedoch hier nur Fahrrad, Bus, Bahn und CarSharing; nicht aber Park&Ride.

Offenbar ist es dem Bürgermeister sehr wichtig, den Autoparkplätzen ein grünes Mäntelchen umzuhängen.

Warum erfolgt durch die Park&Ride-Anlage kein Klimaschutz?
Eine Park&Ride-Anlage kann dann sinnvoll sein, wenn sie im dünnbesiedelten Raum ohne Bus-Zubringer Pendler zur Bahn bringt (z.B. Gräfenberg). In Bubenreuth ist die Lage eine andere. Alle umliegenden Gemeinden im Einzugsgebiet des S-Bahnhaltes haben entweder selbst einen S-Bahnhalt oder sind so gut mit dem Busverkehr angebunden, dass die Kombination Auto – P&R – S-Bahn nicht einmal spürbar schneller ist als die Kombination aus Bus und S-Bahn. Eine P&R-Anlage in Bubenreuth schafft Infrastruktur für den PKW-Verkehr und stärkt damit den motorisierten Individualverkehr, schwächt dagegen den Bus-Verkehr/ÖPNV und trägt zur Klimakrise bei.
(Weitere Beiträge zum Thema Park&Ride)

Besser könnte man das Parkhaus für das Gewerbegebiet Hoffeld nutzen. Dort würde dann weniger Fläche für Parkraum benötigt werden und stattdessen mehr Fläche für Gewerbe und damit für Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Eine Verkehrsreduzierung würde auch der Aufenthaltsqualität im Hoffeld zugute kommen.

Haushalt 2020

In den Erlanger Nachrichten vom 23.04.2020 werde ich mit den Worten zitiert: „Klimaschutz ist nicht vieles sein zu lassen, sondern eine andere Lebensweise“. Allerdings habe ich es genau andersherum gesagt: Klimaschutz ist, Dinge auch sein zu lassen. Denn es reicht nicht, sich mit Förderungen beispielsweise für Solarthermieanlagen und Zisternen zu brüsten, die nur in seltenen Einzelfällen abgerufen werden. Gerade die großen Vorhaben müssten unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes grundsätzlich auf den Prüfstand.
Und ja, um unsere planetaren Grenzen nicht zu überschreiten, brauchen wir in vielen Bereichen eine andere Handlungs- und Lebensweise.

Geht das zu weit?

Schauen Sie selbst (4,5 min): https://players.brightcove.net/18140073001/65fa926a-0fe0-4031-8cbf-9db35cecf64a_default/index.html?videoId=6087750314001

Danke für Ihre Stimmen

Danke klebenLiebe Bubenreuther Bürgerinnen und Bürger,

ich bedanke mich herzlichst für Ihre Stimmen, die Sie mir als Bürgermeisterkandidatin gegeben haben, und dafür, dass Sie mich für den Gemeinderat bestätigt und in den Kreistag gewählt haben.

Ganz besonders danke ich auch denen, die mich vor und nach der Wahl motiviert und unterstützt haben.

Ich werde mich auch weiterhin in den Gremien für mehr Klimaschutz und ein nachhaltiges Bubenreuth einsetzen. Viele Bürger*innen haben mich bereits im Haustürwahlkampf in diesem Tun bestärkt.

 

DANKE an alle GRÜNEN Wähler!

Für April_2020_Wahldank_RZLiebe Bürger*innen,

Bubenreuth hat gewählt und uns 2020 mit 25,19 % (19,66 % bei den Kommunalwahlen 2014)  der Stimmen zur zweitstärksten Fraktion im Gemeinderat gemacht.

 

 

GR Wahl 2020Wir haben nun 4 Sitze im Gemeinderat und werden dort vertreten durch

  • Gabriele Dirsch
  • Lea Beifuß
  • Mara Kortmann
  • Christian Dirsch

 

Wir danken allen Wähler*innen, die für konsequente Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Gemeinwohl in unserer Gemeinde eintreten.

 

 

Die Herausforderungen unserer Zeit sind riesig, die aktuelle Covid19 Pandemie ist nur die „Spitze des Eisberges“. Die Klimaveränderungen verlaufen ähnlich rasant, nur daß „erst“ unsere Kinder und Enkelkinder die dramatischen Auswirkungen erfahren werden.

Vielleicht gibt uns die Covid19 Erfahrung aber auch die Einsicht, wie verschwenderisch, wie ausbeuterisch und wie ignorant wir mit den Ressourcen unseres Planeten auch auf Kosten anderer Menschen umgehen – nicht weil wir es brauchen, sondern einfach weil wir es (glauben zu) können. Die Einsicht, daß wir unsere Lebenweise ändern müssen – mit Kreativität, auch Verzicht und mutigen Entscheidungen.

Bleiben Sie Gesund,
Denken Sie bitte auch in dieser Krise an Schwächere,
Handeln Sie immer im Sinne des Gemeinwohls!

 

Am 15. März Grün wählen

Aktuell erleben wir wie unsere Zivilisation fast weltweit versucht, durch die Einschränkung vieler gesellschaftlicher Aktivitäten eine Ausbreitung des Corona Virus zu verlangsamen. Auswirkungen davon spüren wir alle. Gleichzeitig wissen wir weltweit seit spätestens 2015, dass wir bereits auf eine weitere Krise zusteuern, die Klimakrise. Auch deren Auswirkungen werden wir alle spüren. Wir sind gefordert, es nicht so weit kommen zu lassen.

Ich meine, für die Herausforderungen der nächsten Jahren genügt es nicht, alles mögliche zu machen. Darüber hinaus sind Kreativität und Mut gefragt, das Notwendige möglich, Vieles anders und Manches auch nicht zu machen.

#weil wir hier leben  –  am 15. März Grün wählen

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Fahrradfreundlichkeit „Erfahren“

Am Sonntag 08.03.2020 sind 25 Bubenreuther Radfahrer*innen unserer Einladung gefolgt, bei Sonnenschein die „Fahrradfreundlichkeit“ unserer Gemeinde zu „erfahren“.

Los gings am Rathaus, der offiziellen Radroute nach Erlangen folgend, über den Eichenplatz, durch die Damschkestr. und durchs „Mausloch“. Von dort weiter am Radweg an der A73 Richtung Möhrendorf, über die Autobahn, am Gewerbegebiet Bruckwiesen vorbei, durch die Bahnunterführung S-Bahn, dann auf der Hauptstr. zum Endpunkt Friedhof.

An den kritischen Stellen haben die Bürger*innen ihre Erfahrungen als Radverkehrsteilnehmer geteilt und Verbesserungsvorschläge diskutiert. Wir haben die Einschätzungen/Äußerungen der Teilnehmer*innen notiert und in folgender interaktiven Karte notiert (Ein „klick“ auf die Radsymbole zeigt die Befunde an den kritischen Stellen, ein „klick“ auf die Fotodrops die Beweisfotos).

See full screen

Der Gesamtbefund ist erschütternd!

Es gibt 0! km reine Fahrradwege, etwa 1.5km geteilte Fuß-/Radwege in Bubenreuth.
Auf den beiden offiziellen Radstrecken Nord-Süd und West-Ost fehlt es häufig an Markierungen, Beschilderung und Sichtbarkeit. Autofahrer haben Vorrang, enge Kurven werden „geschnitten“, ihnen fehlt oft die Aufmerksamkeit und Übersicht für Radfahrer. Radfahrer*innen fühlen sich oft unsicher und als Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse. Es mangelt insgesamt an geeigneter Fahrradinfrastruktur: Sichere Stellplätze fehlen an ÖPNV Punkten und Geschäften, Bordsteinkanten sind oft nicht geeignet abgesenkt, Wege oft zu harsch/spitz um die Ecke gezogen. An einigen Kreuzungen ist das intendierte und das StVO – konforme Radverhalten völlig unklar/rätselhaft, der Fluß durch unseren Ort wird für Radler oft unterbrochen. Eltern haben Sorge, ihre Kinder alleine mit dem Fahrrad losfahren zu lassen. Radfahrer*innen fühlen sich an vielen Stellen als Verkehrsteilnehmer „2. Klasse“.

Kann dieser schwer kränkelnde Patient „Radinfrastruktur Bubenreuth“ noch therapiert werden?

Wir glauben: JA, mit etwas MUT, pragmatischen Ansätzen und der Kreativität und Kompetenz unserer Bürger*innen UND mit dem richtigen politischen Willen und Priorität in unserem Rathaus.

Am 15. März 2020 GRÜN wählen.

 

Endspurt – Gehen Sie bitte wählen am 15. März

GR_combined_4x4Der Wahltag rückt näher. Und wer seine Stimme noch nicht per Briefwahl abgegeben hat, will vielleicht nochmal die Wahlprogramme der Parteien und Kandidaten betrachten. Unser Programm finden Sie unter
https://gruene-bubenreuth.de/programm2020/,
die Vorstellung unserer Bürgermeisterkandidatin und unserer Gemeinderatskandidat*innen unter
https://gruene-bubenreuth.de/gabrieledirsch/ und
https://gruene-bubenreuth.de/liste-gemeinderat/

Dort können Sie nachlesen, was wir uns für die nächsten Jahre vorgenommen haben.

Sollten Sie sich fragen, was wir die letzten 6 Jahre gemacht und erreicht haben, können Sie in den Beiträgen und Anträgen auf unserer Homepage stöbern.

Außerdem ist unser Wirken auch in der Liste der CSU, überschrieben mit „Das haben wir für Bubenreuth bereits erreicht“, schon mit aufgeführt. Denn die Maßnahmen, die grün klingen, gehen auch meist auf die Initiativen, das Drängen und die Anträge von uns Grünen zurück: Pedelecs, CarSharing, Waldkindergarten, Grunderwerb zur Baulandentwicklung, Ökostrom mit Neuanlagenquote, LED Straßenbeleuchtung, Abwassergebührensplitting, Altkleidercontainer an nicht-kommerzielle Betreiber, Grabsteine ohne Kinderarbeit, …

Wie fahrradfreundlich ist Bubenreuth?

Bündnis 90/Die Grünen Bubenreuth laden alle Bubenreuther Radfahrer*innen ein zu einem Fahrradausflug durch Bubenreuth am

Sonntag 08.03.2020, 14:00 Uhr, Startpunkt: Rathaus (Birkenallee 51, 91088 Bubenreuth)

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Wir wollen gemeinsam die Schlüsselstellen in unserem Ort „erfahren“, um Ideen für ein fahrradfreundlicheres Bubenreuth zu sammeln. Ab 16 Radfahrer*innen kann der Ausflug im „critical mass“ Stil erfolgen.

 

Vorstellung unserer Bürgermeisterkandidatin und unserer Gemeinderatskandidat*innen

Gabriele DirschBrechend voll war es nicht bei unserer Vorstellungsveranstaltung; aber gut gefüllt, deutlich mehr als noch vor 6 Jahren.

Nach Ansprache unserer Bürgermeisterkandidatin Gabriele Dirsch, die erneut die Dringlichkeit beim Klimaschutz auch auf kommunaler Ebene hervorhob,  stellten sich die Kandidat*innen für den Gemeinderat selbst vor und demonstrierten unsere Vielfalt.

 

 

Vorstellung unserer Kandidat*innenBei der anschließenden Fragerunde bekamen wir auch wieder eine ordentliche Packung Kritik ab dafür, dass wir die Bürger*innen über die Nutzung von H7 abstimmen lassen wollen. Aber wir bleiben dabei: so uneins wir auch selbst in der Gruppe über die Nutzungsart von H7 sind, so gibt es die unterschiedlichsten Meinungen auch in der Bürgerschaft. Einig sind wir uns daher, dass eine Bürgerabstimmung der richtige Weg ist das zu klären (siehe unser Antrag auf Bürgerentscheid vom 01.09.2019)
In lockerer Athmosphäre ließen wir den Abend in kleinen Gesprächsgruppen ausklingen.
Danke an die Anwesenden für ihr Kommen und ihr Interesse.

 

Ausklang