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  • Unsere Haushaltsrede für 2025

    Wir sind Ende 2013 mit einem Schuldenstand von für heute lächerlich klingenden 300.000 € gestartet (=Schulden 2,8 Mio € – Rücklagen von damals 2,5 Mio €). Damals ging man von einem Schuldenpeak in 2015 von 3 Mio € aus, das sich dann sukzessive wieder reduzieren würde.

    So ging das Jahr für Jahr weiter. Wir schoben den Schuldenberg einfach vor uns her.

    Wir prognostizierten 2020 für 2023 Schulden von 4,5 Mio. €. Tatsächlich waren es dann aber schon 7,5 Mio. Also was hilft eine Finanzplanung, wenn das Ergebnis dann so gravierend von den Vorhersagen abweicht?

    Heute sind es 8,8 Mio € Schulden bei einer freien Finanzspitze, die uns schuldenfreie Investitionen ermöglicht von 700.000 – 1,2 Mio €/a.

    Unsere Pro-Kopf-Verschuldung hat sich seit 2015 von 1000 € auf 2000 !! € verdoppelt bei einem Landesdurchschnitt von aktuell 620 €.

    Wenn ich mir diese Schuldenentwicklung der letzten Jahre anschaue, frage ich mich, woher Sie den Optimismus nehmen, dass wir die Schulden wieder in den Griff bekommen und v.a. bis wann?

    Wir leben seit Jahren über unsere Verhältnisse und haben den Blick für das richtige Maß (mehr …)

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  • Die Bundestagswahl in Bubenreuth

    Wir Grüne sind in Bubenreuth zweitstärkste Partei. Die Wahlbeteiligung lag deutlich über dem Bundesdurchschnitt (82,5%). Auffällig: Die CSU schneidet bei der Briefwahl (ältere Wähler*innen?) besonders gut ab. Im Durchschnitt ergeben sich keine wesentlichen Unterschiede zwischen den Stimmbezirken Nord, Mitte und Süd, außer dass die AfD in der Mitte rund drei Prozent mehr Stimmen erhalten hat als im Süden und Norden.

    2021 lauteten die Zweitstimmergebnisse der in der 2025er-Grafik aufgeführten Parteien: CSU 28,7%, Grüne 23,3%, SPD 19,6%, AfD 4,9%, Linke 4,0%, FDP 11,3%.

    Bei den für die Sitzverteilung im Bundestags irrelevanten Erstimmen liegt die CSU in Bubenreuth bei 37,4%, wir Grüne haben 20,8%, die SPD 19,6%, AFD 10,7%, Linke 4,8%, FDP 2,6%.

    Gegenüber dem Bundestrend des grünen Zweitstimmergebnisses (2025: 11,6%, 2021: 14,8%) erweist sich Bubenreuth als stabile grüne Hochburg. Danke, Bubenreuth!

    Wenig positiv: In unserem Wahlkreis hat die AfD in Höchstadt (22,5%), Wachenroth (26,6)) und Uehlfeld (24,3) die 20-Prozent-Marke geknackt. Landkreis Bamberg 24,6, LK Forchheim 22,1, LK Neustadt/Aisch-Bad Windsheim 21,0. Auch dass die AfD in einem Ort ohne größere soziale Probleme wie Bubenreuth 11,4 Prozent der Zweitstimmen bekommen hat, ist ein verheerendes Signal. Unsere fränkisch-demokratische Fassade hat deutliche Risse bekommen.

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  • Liebe CSU: Populismus ist keine Politik!

    „Näher am Menschen“ – das war ein bekannter Claim der CSU. Dem Volk aufs Maul schauen, dran sein an den Themen der Leute: Das ist erstmal per se nicht verwerflich und sicher ist es die Aufgabe jeder Partei, zumal einer „Volkspartei“, Stimmungen aus der Bevölkerung aufzunehmen. Was jedoch die Landes-CSU unter Söder daraus gemacht hat, geht weit darüber hinaus. Zielgerichtete Lösungen werden pauschal verteufelt, auch mit Falschaussagen, siehe Heizungsgesetz. Politische Haltungen werden pauschal diffamiert, siehe Klimaschutz. Und gegen politische Mitbewerber werden Verleumdungskampagnen gefahren, siehe Robert Habeck. Das ist durchschaubar, das ist schäbig, das ist falsch.
    Und traurig. (mehr …)

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  • Die CSU will „Deutschland wieder in Ordnung bringen“

    Die CSU wirbt in ihrem Wahlkampfslogan, Deutschland wieder in Ordnung zu bringen. Allerdings hat die CSU immer wieder bewiesen, dass sie Dinge eben nicht in Ordnung oder gar nach vorne bringt. Die Liste der Skandale ist lang: Sie reicht von der Spiegel- über die Amigo-Affäre bis hin zu Mautdebakel und Maskendeals und ist mit der Aserbaidschan-Affäre noch lange nicht vollständig beschrieben. Marode Brücken, unpünktliche Züge und die insgesamt verbrauchte Infrastruktur sind Ergebnis von vielen Jahren Regierungen mit CSU Beteiligung.

    12 Jahre CSU Verkehrsminister haben zwar mehr Geld nach Bayern als in den Rest Deutschlands geleitet, aber dennoch hat die Substanz der Infrastruktur unter den CSU-Ministern Deutschlandweit gelitten. Die Ausländer-Maut wurde nur geboren, um im Wahlkampf Ressentiments gegen Ausländer zu schüren. Während Dobrindt (mehr …)

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  • Start Haustürwahlkampf mit unserem Bundestagskandidaten Paulus Guter in Bubenreuth

    Nach einem gelungenen Start unseres Haustürwahlkampfes mit Paulus luden wir zu einem Austausch mit ihm in die Post ein.

    Der Abend mit Paulus Guter stand unter dem Motto „Grüne Pläne für ein bezahlbares Leben für alle“. Beeindruckend schilderte er den Erfolg des Wirtschaftsministers Robert Habeck beim rekordhaften Ausbau der Erneuerbaren Energien in einer durch den russischen Angriffskrieg extrem schwierigen Energiesituation. Als Elektrotechniker machte er deutlich, dass er sich für ein Bundestagsmandat bewirbt, weil er immer wieder bei Debatten die technische Expertise vermisst. Fundiert antwortete er auf die vielen Fragen der Zuhörenden.

    Während seinem gesellschaftlichen Engagement der letzten Jahre in Nachhaltigkeitsforen der FAU, bei der Einführung des 29 €-Tickets für Studierende oder als Mitinitiator des Radentscheids Bayern hat Paulus gezeigt, dass er mit viel Fachkompetenz und Ausdauer Großes in Bewegung setzen kann.
    Der Grüne Ortsverband drückt dir die Daumen!!

     

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  • Wahlprogramme im Vergleich: Teil 1

    Wie bei den letzten Wahlen wollen wir für die anstehende Bundestagswahl relevante Wahlprogramme vergleichen, diesmal CDU, SPD und Grüne. Da der Zeitraum bis zur Wahl extrem kurz ist und sich die Programme von SPD und Grünen noch im Entwurfsstadium befinden, bedienen wir uns dafür auch dritter Quellen. Das CDU-Wahlprogramm ist final, aber die CSU wird im Januar ein eigenes Programm als Ergänzung zum CDU-Programm liefern, quasi die Chilischoten auf einer eh schon kaum verdaulichen Pizza.

    Heute bekommt ihr den ersten Teil auf die Teller, der Rest (Klima, Mobilität, Bildung, Gesundheit, Landwirtschaft …) folgt im Januar.

    Grundlegender Ansatz

    • Wir Grünen setzen auf eine seriöse Finanzierung aller staatlichen Maßnahmen und der Maßnahmen der Länder. Die Schuldenbremse soll reformiert werden; außerdem soll Kapital (mehr …)

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  • Lesermeinung zum Artikel in der EN am 23.07.24: Fernsehen drehte in Bubenreuth „Flächenbewusste Kommune“

    Die Gemeinde Bubenreuth musste von 2009 bis heute zwei Bürgerbegehren durchführen.

    Im Jahr 2009 planten die Gemeinden Bubenreuth (Bgm. CSU) und Möhrendorf (Bgm. FW) gemeinsam ein großes „interkommunales Gewerbegebiet“. Hierfür sollte eine 17 Hektar große Kulturlandschaft mit drei Weihern, Bächen, Hecken und Gehölzen geopfert und versiegelt werden.

    4 Jahre später, 2013, beschloss der Bubenreuther Gemeinderat (Bgm. CSU) mehrheitlich, am nördlichen Ortsrand ein acht Hektar großes Baugebiet (Rothweiher) zu entwickeln.

    Die Bubenreuther Bürgerinnen und Bürger hatten sich aber schon länger gewünscht, dass die Lücke zwischen den beiden Ortsteilen (Posteläcker) geschlossen wird und keine Zersiedelung stattfindet. Das Baugebiet Rothweiher hätte die Realisierung einer Ortsmitte über Jahrzehnte verhindert.

    Bei Bürgerversammlungen für die jeweiligen Bauvorhaben wurden seitens der Bürgerinnen und Bürger große Bedenken und Zweifel an den Plänen geäußert. Die Vertreter der Kommunen zeigten sich davon unbeeindruckt und hielten an ihren Vorhaben fest.

    Die Bedenken waren so massiv, dass sich Bürgerinitiativen bildeten, die sich mittels Bürgerbegehren dagegen zur Wehr setzten. In beiden Fällen stellten die Gemeindevertreter ein Ratsbegehren dagegen.

    Bei den Begehren „Rettet den Regnitzgrund“ und „Bubenreuth soll zusammenwachsen“ wurde der Wille der Bürgerschaft mit großer Mehrheit bestätigt.

    Norbert Stumpf (CSU) wurde im Mai 2014 erstmalig zum Bubenreuther Bürgermeister gewählt. Er äußerte sich zum Bürgerentscheid „Bubenreuth soll zusammenwachsen“ wie folgt: Er finde das Ergebnis „schade“. Es habe wohl der nötige Weitblick gefehlt, um die kommende Entwicklung des Ortes richtig beurteilen zu können (Erlanger Tagblatt, 25.05.2014).

    Weitsichtige Bürger*innen ermöglichten es, 25 Hektar Kulturlandschaft und landwirtschaftliche Flächen zu erhalten sowie die Innenentwicklung des Ortes zu ermöglichen.

    Klaus Meyd

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  • Höher- und Niederprozentiges: das Bubenreuther EU-Wahlergebnis

    Die CSU hat 2,6% zugelegt auf 35,9%, wir Grüne liegen als zweitstärkste Partei bei 20,1%. 8,1% haben wir verloren, das entspricht dem deutschlandweiten Trend – und zeigt, dass wahrscheinlich auch in Bubenreuth etliche unsere 2019er Wähler*innen auf das Grünenbashing von CDU/CSU und deren Angstmacherei vor einem angeblichen „Heizungsverbot“ oder dem „Verbrenner-Aus“ sowie die technisch, gesellschaftlich und volkswirtschaftlich unverantwortliche Anti-Atomausstieg-Hetze von FDP, Union und anderen hereingefallen sind. Doch immerhin waren wir Grünen in Bubenreuth 2024 fast 3% besser als 2014; 2019 hatten wir mit der Popularität von Fridays for Future von einer besonders hohen Sensiblität für Klimathemen profitiert. Und vielleicht haben 2024 einige der Bubenreuther*innen Volt statt Grün gewählt; wenigstens bleiben diese Stimmen der grünen Fraktion im EU-Parlament erhalten.

    Wer mehr über die Wahlergebnisse in ERH wissen will, findet hier alle Zahlen aus allen Kommunen.

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  • Mitdenkende dringend gesucht!

    Kommt, lernt uns kennen, denkt und diskutiert mit uns. Was ist möglich und nötig in Kommune, Land, Bund oder Europa? Wir freuen uns auf Euch!

    Wir treffen uns im Saal (die Treppe hoch und geradeaus weiter).

     

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  • Kein Scherz! Wir sind „Flächenbewusste Kommune“

    Im Rahmen eines Festakts in München wurde Bubenreuth als „Flächenbewusste Kommune“ ausgezeichnet. Beworben hat sich die Gemeinde unter anderem mit dem 2015 gestarteten Ortsentwicklungsprozess „Bubenreuth 4.0 mit einem integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept ISEK“, der Erfassung von Baulücken und Leerständen, Kauf und Sanierung einer ortsbildprägenden Hofstelle im Ortskern (die jetzt „H7“ heißt) sowie der Ausweisung von flächensparendem Geschosswohnungsbau im Innenbereich (Posteläcker), angelehnt an die „Stadt der kurzen Wege“.

    Dieser Entwicklung gingen vor vielen Jahren zwei Bürgerentscheide voraus gegen weitere Flächenausweisungen (Wohnen und Gewerbe) am Ortsrand, ohne die sich unsere Gemeinde sicher anders entwickelt hätte. Hier zeigt sich, dass es sich gelohnt hat, sich einzumischen, und es auch dadurch in der Folge langfristig mit den Planungen in eine andere Richtung ging. Heute wird das Resultat dieser Entwicklung von der Bayerischen Staatsregierung belohnt.

    Leider harmoniert die Stellplatzsatzung in Bubenreuth nicht mit der Auszeichnung. Da ist das Flächenbewusstsein nach unserer Meinung deutlich ausbaufähig.

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